Nichtexistierende Glühwürmchen als Sündenböcke - Streit um Rebberg in Fluntern

In Zürich-Fluntern wird über die Anlage eines Rebbergs auf einer artenreichen Wiese unterhalb der Kirche gestritten. Nach dem Rückzug des zuvor befürworteten Projekts durch den Zürcher Stadtrat meint einer der enttäuschten Initianten im NZZ-Interview: „Was hat man von einer Magerwiese, die ausschliesslich von Biologen betreten werden darf, damit diese zweimal im Jahr Glühwürmchen zählen können?“.

Eine eigentümliche Argumentation. Soweit bekannt leben dort keine Glühwürmchen. Und bei aller Verschrobenheit, die man NaturfreundInnen unterstellen kann: Es gibt unseres Wissens dementsprechend auch keine Biologen, die auf die Wiese kommen - schon gar nicht zweimal jährlich -, um Glühwürmchen zu zählen, die es nicht gibt.