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Leuchtkäfer fördern

Glühwürmchen verkörpern den Zauber der Natur.

Eine Welt ohne Leuchtkäfer ist eine trostlose Option.

Wo es Glühwürmchen zu leben gelingt, ist die Biodiversität meist hoch. Wo sich Glühwürmchen wohl fühlen, finden sich oft seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten, vielfach typische Vertreter der traditionellen Kulturlandschaft.

Dies belegt auch eine entsprechende Auswertung der Faunadatei der Stadt Zürich, die 2007 auf Anregung englischer Glühwürmchen-Experten erfolgt ist.
> Glow worm and Slow worm (englisch)
> Begleitarten das Grossen Glühwürmchens

- Glühwürmchen sind zuverlässliche Indikatoren für gut strukturierte Landschaftsräume.

- Sie stehen weit oben in der Nahrungspyramide und integrieren Ansprüche von Arten, welche sich an der Basis der Nahrungsketten befinden.

- Die unterschiedlichen Vorlieben von Larven, Weibchen und Männchen bedingen eine Vielzahl von Strukturen, mikroklimatischen Situationen und Arten – etwa einen kontinuierlichen, vielfältigen "Schneckenteppich", entlang welchem sich die Larven bewegen können.

- Glühwürmchen scheinen auf ziemlich alle wesentlichen Faktoren anfällig zu sein, welche die natürliche Vielfalt der Landschaft bedrohen: Bodenverdichtung, Strukturverlust, Fragmentierung, Düngereintrag aus Luft und Landwirtschaft, diverse Pestizide, Lichtverschmutzung, ...

- In Landschaftsräumen, wo Leuchtkäfer leben, gefällt es den Menschen.

siehe auch: Schutzstatus