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Leuchtkäfer fördern - wie fördern: Tipps

Nie Glühwürmchen einsammeln und anderswo aussetzen!

Künstliche Beleuchtung im Garten sowohl räumlich wie zeitlich reduzieren. Die flugfähigen Männchen werden durch die "Lichtverschmutzung" desorientiert. auch die ebenfalls nachtaktiven Larven sind lichtscheu.

Schneckenzaun statt Schneckengift!

Rasen nicht düngen, keinen zusätzlichen Humus einbringen. Gedüngte Rasen verlieren die biologische Vielfalt. Keine Herbizide verwenden.

Glühwürmchen verkriechen sich gerne in Mauerritzen, Asthaufen und geschichteten Drahtschotterkörben, unter Steinen und Platten.

Glühwürmchen und Schnecken schätzen Übergangsbereich. Krautsäume bilden oft Leuchtplätze für Weibchen, Unter Sträuchern, um Steine, usw. nie mit der Motorsense ausputzen, dadurch werden oft auch Igel und viele Kleintiere verstümmelt. Generell nie bodeneben mähen!

Laub liegen lassen: Glühwürmchen und andere Tiere verkriechen sich gerne darin. Larven zerren Schnecken unter Laubblätter, um sie in aller Ruhe verzehren zu können.

Magere, humusarme Wiesen anlegen. Nicht düngen: Gedüngtes Grünland verarmt floristisch; hochwüchsige, geschlossene Vegetation verhindert Besonnung und schafft ein ungünstiges Mikroklima. Alternierend mähen: immer einen Teil der Wiese stehen lassen!

Glühwürmchen leben gerne auch in feuchten Wiesen.

Schnittguthaufen am Rand der gemähten Wiese können durch Gärungswärme Glühwürmchen anziehen.

Hecken und Waldrändern mit Buchten und Krautsäumen sind bei Glühwürmchen beliebt. Wenn nötig jedoch Problempflanzen ausjäten (Goldruten, Brombeeren und andere, welche schnell alles überwuchern).

Verbuschung von Lichtungen und Wiesenböschungen verhindern - Glühwürmchen brauchen offene Flächen. Leuchtplätze befinden sich oft an Böschungen, Hecken und Waldrändern, die den Männchen im Suchflug als Leitstrukturen dienen.