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Grosses Glühwürmchen


Larven:
etwas "wurm"- oder asselähnlich, gleichen ausgewachsenen weiblichen Tieren, jedoch mit orangefarbener Fleckenreihe am Rand
mit Leuchtorganen (weniger hell als ausgewachsene Tiere), leuchten nicht immer (Lichtpunktepaar am Hinterleib)
mehrjährige Entwicklung:
- 1. Überwinterung im 1. Larvenstadium
- im folgenden Jahr mindestens 3 Häutungen
- 2. Überwinterung also i. a. im 4. Stadium
- im nächsten Jahr weniger Häutungen
- 3. Überwinterung, ev. noch 4.
(nach E. Wunsch; nach J. Tyler 2-jähriger Entwicklungszyklus)


Larven (Photo Stefan Ineichen)




Larven, im Februar 2011. Bild H. Niederhauser



Ernährung:
von Schnecken, deren Schleimspur verfolgt wird. Nackt- und Gehäuseschnecken.


Lampyris
-Larve mit Haarschnecke
. Photo: Heinz Schrämmli und Philippe Ritz


Lampyris
-Larve mit Nacktschnecke (Arion).
Photo: Heinz Schrämmli und Philippe Ritz

Schnecken werden mit mehreren Giftbissen überwältigt (Gehäuseschnecken meist vom schleimfreien Häuschen aus, reitend). Schnecken können dann meterweit fortgeschleppt werden (in spannerartiger Rückwärtsbewegung mit Hilfe des Haftorgans am Körperende der Larve), bevor sie etwa unter Laubhaufen in stundenlangem Kauen aufgefressen werden. Beute oft in 1-1.5 Tagen völlig ausgefressen.

In den ersten 14 Tagen nach dem Schlüpfen aus dem Ei fressen die Larven nicht (Robin Scagell, pers. Mitt. Juni 2007)


Grosse Larven tagsüber:

Photo Andreas Diethelm, H. Vicentini

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