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Tod der Leuchtkäfer

Es gibt verschiedene Gründe, die zum Tod eines Leuchtkäfers führen:

Verhungern: Alle europäischen Leuchtkäfer können als Imagines (= geschlechtsreife Individuen) nicht mehr fressen, sie haben keine Fressorgane mehr. Nur die Larven der europäischen Leuchtkäfer fressen. Die übrigen Stadien (Puppe, Imago, Ei) leben von der Energie, die sich das Tier (oder seine Mutter) während der Larvenzeit angefressen hat.

Die geschlechtsreifen Individuen der europäischen Leuchtkäfer haben Energie für etwa 1 bis 3 Wochen. Jede Kopulation, die Eier-Entwicklung im Weibchen und die Ei-Ablage sind Prozesse, die Energie verbrauchen und so die Lebensdauer des Käfers verkürzen. Leuchtkäfer-Weibchen sterben oft kurz nach der Ei-Ablage.

Gewichtsentwicklung bei Imagines von Lampyris (aus Schwalb, 1961)



Gelege von Lampyris und Kadaver des Lampyris-Weibchens wenige Zentimeter neben dem Gelege. Bild Niederhauser.

(Unter den rund 2000 Leuchtkäferarten weltweit sind einzelne bekannt, die auch als ausgewachsene Tiere Nahrung zu sich nehmen.)

Zerdrücken: Die Tiere (Eier, Larven, Puppen, Image), die unter Blätter oder in Erdlöchern sind, werden zerdrückt bei Viehtritt und von Menschen (und Maschinen) im Wald. Wenig Tritt-Verluste im Wald, in Parklandschaft / Friedhöfen mit Unterholz und Büschen.

Fressfeinde: Leuchtkäfer sind für viele potentielle Fressfeinde (Maus, Kröte, Fledermaus, etc) ungeniessbar.  Heuschrecken und Spinnen fressen Leuchtkäfer.


Parasiten, Krankheiten


extreme Klima- und Wetterverhältnisse:
Trockenheit dürfte Leuchtkäfer direkt negativ beeinflussen. Bei Trockenheit ziehen sich viele Schnecken an einen Ort zurück, wo sie vor Trockenzeit und Leuchtkäfern geschützt sind.